Wir dürfen nie vergessen, was war.
Woha, Wochenende!
Endlich!!!
Und meine Kamera ist wieder repariert, das heißt, bald kann ich auch einmal meine London und Rochester Bilder uploaden, bzw. bearbeiten und dann online stellen. Habe ich überhaupt so viel Zeit? Sicher! Nächste Woche ist Projektwoche, muahha. Das wird gut...danach noch 2 Arbeiten - eine davon LK s: - und FERIEN! Hm, nächstes Jahr um die Zeit bin ich entweder in Florenz oder in Prag mit meinem Mathe LK. Gnahah.
Prag wäre für unseren Geschichts LK sehr interessant, Nationalsozialismus, etc.. Aber das bringt mich auf eine Ausstellung, die zur Zeit in unserer Schule ausgestellt ist. In Theresienstadt hat einmal ein Konzentrationslager gestanden. Man muss aber verstehen, dass Konzentrationslager der Oberbegriff ist, denn er lässt sich in 3 Kategorien ableiten.
Theresienstadt liegt in Tschechien. Und die Natinalsozialisten haben diese eine Stadt komplett leer geräumt und alle Juden oder andere Feinde in diese Stadt unterzubringen. Man wollte schließlich immer behaupten können, dass die Juden es gut gehabt haben. Doch es glich einer riesigen Festung - zu anfangs. Denn später wurden so viele Leute dort untergebracht, so dass jeder Mensch schätzungsweise nur noch 1 Quadratmeter Platz hatte. Und was ist schon 1 Quadratmeter?
Jedenfalls ist dieses Lager ein Nebelager gewesen, dass die Menschen aufbewahrt hat bis sie zu einem Vernichtungslager weitergebracht worden sind. Und die Ausstellung beinhaltet Schrift- und Kunststücke der Kinder zur damaligen Zeit. Es ist einfach so traurig. Ich kann mir das auch gar nicht richtig vorstellen. Denn schaut hinaus, so schlimm das Leben auch ist, damals...nein, ich kann das einfach nicht. Das kann ich mir optisch nicht vorstellen!
Aber ihr wollt sicher wissen, was man dort zu lesen oder zu sehen hatte, richtig? Nunja, viele sind sehr stark gewesen. Sie berichten von ihrer Ankunft, bei der überall Kranke auf dem Boden gelegen haben, sie sind am Sterben gewesen. Oder lauter Särge mit Leichen, viele Leichen wurden verbrannt und in Kisten geschüttet. Nur als die Kommision vorbei geschaut hat, wurden die Kinder zur Tonarbeit gezwungen. So konnte man Urnen mit Dreck füllen und behaupten, sie sind alle in Würde gestorben, haben ihre letzte Ruhe. Die richtigen Reste wurden in den See geschüttet.
Manche Kinder haben sich durch teils auch schwere Zwangsarbeit vor dem Tod gerettet. Aber ob sie das glücklich stimmt? Einige wurden von ihren Familien getrennt, da man nicht als Familie in einem Lager sein durfte, haben sie sterben gesehen und Narben, nicht nur seelisch, erinnern sie jeden Tag daran. Auch der Zweck ihrer Arbeit. Denn teilweise mussten sie Babys, die gerade von ihrer Mutter getrennt wurden, pflegen. Eine sinnvolle Arbeit. Doch haben die Kinder überlebt? Nein, sie wurden alle nach Ausschwitz gebracht. Wie kann man nur so sein?!
Doch um so bewundernswerter finde ich, dass sie die Hoffnung nicht aufgegeben haben. Auch wenn manche schon ihre Abschiedsbriefe sehr formal geschrieben haben, hat es welche gegeben, die das "beste" daraus machen wollten. Bildung ist den Menschen in dem Lager strikt untersagt geblieben, doch viele Lehrer und Professoren sind dort gefangen gewesen. Und so hat man heimlich gelernt, sogar Klassen haben existiert. Und da sind auch teilweise die Bilder entstanden, die von Regenbogen, Blumen und anderen farbenfrohen Wesen handeln. Eine Flucht aus der Realität? Auch steht in einem Brief, dass, wenn es mal wieder schlimm gewesen ist, sie zur Betreuerin gegangen sind. Man hat somit einen Eindruck, als wäre alles ganz normal gewesen. Und genau das finde ich so faszinierend. Trotz diesen Leid Mut zu schöpfen, gegen die Feinde zu arbeiten und sich auch zu verlieben, wie es ein kleines Mädchen schreibt.
Und genau das sollten wir nie vergessen. Denn sobald wir so etwas vergessen, sind wir nur noch Bestien, so wie die Nazis damals. Und wir lernen auch aus diesen Briefen, dass man nie aufgeben sollte, so schlimm es auch scheint.