Jawohl, ihr lest richtig! Anstatt des regulären "Proudly Present" gibt es das "ABC" zum Sonntag. Hier äußere ich mich zu einem speziellen Thema und natürlich ist die folgende Musik eine, die mit dem folgenden Buchstaben anfängt. Also heute ist es "A". (:
Die heute Musik ist.... dürüüm.... "Anberlin"! Eine unglaublich gute Band, die mir schon viele Ohrwürmer bereitet hat. Ich hoffe die Alternative - Rock Jungs aus Amerika bereiten euch auch einen schönen Ohrwurm. Eins der besten Lieder, meiner Meinung nach, heißt: "Never take friendship personal." Was eines meiner Mottos ist. Aber dazu kommen wir einmal bei "F" oder ähnlichem. (: Doch das heutige Lied heißt: "Paperthin Hymn". Lasst euch mal den Text durch den Kopf gehen. ;)
Gut, gut und das heutige Thema: "Außergewöhnlich, abstrakt, oder einfach nur absurd?"
Viele Dinge, Menschen, Tiere, etc. sind außergewöhnlich. Und das ist gut so. Was wäre, wenn wir alle gleich wären? Dann gäbe es vllt. keine Streitigkeiten, keinen Krieg, kein irgendetwas. Aber sind wir ehrlich: Wir wollen immer anders sein als andere. Wenigsten etwas. Natürlich gibt es Anhänger, die genau so sein wollen, wie ihr Star. Aber die werden auch erkennen, dass das Leben bei sich abspielt, und da kann man sich zwar anpassen, aber was macht dich dann aus? Die Leute, die genau wie andere sind, merken wir uns nicht. Nein, es sind die außergewöhnlichen Leute. Natürlich gibt es eine sehr stark herauslesbare Struktur jedes Menschen: Arschloch, Checker, Diva, Graue Maus, Hure, Sunnyboy - um nur ein paar zu nennen. Aber dennoch hat jeder dieser Einzigen einen Zauber, der uns in den Bann zieht. Deshalb hat nicht jeder Mensch den gleichen besten Freund, wie sein Nachbar. Doch es gibt außergewöhnliche Eigenschaften, die einen sehr, sehr interessant machen, andere eher komisch sein mögen, oder einfach abwertend sind.
Ist man außergewöhnlich, indem man jedem zur Seite steht, immer gute Ratschläge hat, kreativ ist, ist man eigentlich positiv außergewöhnlich. Ich möchte nicht ausschließen, dass es einige Leute gibt, die es abstoßen.
Ist man außergewöhnlich, in dem man einen sehr bestimmten Charakter hat, bestimmte Makel, komische Klamotten trägt, einfach nur auffallen möchte, kann das positiv und negativ aufgenommen werden.
Ist man außergewöhnlich, in dem man nur an sich denkt, seinen Weg freischaufelt, immer über das "gewöhnliche" Limit hinausschießt, sei es zu viele Piercings, zu viel Party, zu viel, zu viel, fällt man oftmals einfach nur negativ auf. Doch wer kann schon genau sagen, wer etwas mag? Ich meine, vllt. genau deshalb, macht es die Leute so interessant. Sie sind anders als man selbst. Ja, "anders" ist ein gutes Wort. Menschen, die so sind wie du, finden man nur selten, sie fallen auch auf, aber die, die komplett verschiedenen sind, bleiben sie im Gedächtnis. Sei es im Negativen oder im Positiven. In meinem Beispiel habe ich sehr viele verschiedenen Charaktere in meinem Freundeskreis - wäre doch sonst auch langweilig, oder? - und ein mancher ist so verschiedenen, dass sie sich gegenseitig nicht leiden können. Aber wieso? Wieso mögen wir manche Menschen einfach nicht? Wieso mögen wir überhaupt? Aber das schweift vom Thema ab. Ja, Langeweile. Ich meine, hättest du immer die selben paar Schuhe, wäre es doch auch langweilig, oder? Deshalb braucht man neue. Und wenn sie auffallen, um so besser, dann bekommt man viel Feedback. Seien wir doch einmal ehrlich, um anders zu sein, braucht man viel dickes Fell, weil es immer 2 Seiten geben wird.
Aber im Endeffekt denke ich, dass jeder Mensch außergewöhnlich ist, man muss nur die spezifischen Seiten herausfiltern. Manche erkennt man sofort, manche muss man suchen. Aber das Suchen lohnt sich immer, oder?