Up In The Air

Hallo meine Lieben.
Heute möchte ich euch von “Up in the air” erzählen.
Der Film läuft derzeit noch im Kino und ist für mich ein besonderer Film, weil ich nun hier sitze und komplett in Gedanken vertieft und verwirrt bin.
In dem Film geht es um Ryan Bingham, der für Firmen, die nicht den Mut haben, selbst ihre Mitarbeiter zu feuern, arbeitet. Dadurch ist er nur knapp 1 ½ Monate „zu Hause“, was er total genießt. Er liebt es einfach frei zu sein, ohne jede Einengung.
Sein großer Traum ist es 10 Millionen Meilen zu bekommen, um einer der wenigen davon zu sein.
Für ihn sind die Flughäfen sein zu Hause.
Außerdem liebt er es alleine zu sein. Er braucht keine Menschen oder ein zu Hause. So kann er einerseits nicht verletzt und andererseits mit unnötigem Ballast beschwert werden.
In seinen Vorträgen, die er manchmal hält, geht es darum, das wir nachdenken sollen, wie es wäre, alles was wir besitzen, uns Erinnerung schenkt und uns ein Stück zu Hause gibt, zu verbrennen. Da alles nur Ballast ist. Ob dies nicht einfach aufregend wäre.
Dann kommt er zu den Menschen. Wenn wir, wie bei den materiellen Sachen, sie einfach in einen Rucksack packen würden und merken, wie schwer es uns einfach wird. Die Menschen, die Beziehungen die uns tagtäglich begleitet sind der größte Ballast den wir haben.
Also wozu das alles mitschleppen?
Auf einmal kommt die junge Natalie Keener und will die Firma, für die Bingham arbeitet, mit neuen Arbeitstechniken ausstatten, die bedeuten würden, das alle Mitarbeiter von ihrem festen Firmenstandpunkt, über den Computer aus, die Leute feuern.
Das gefällt Ryan natürlich nicht und er nimmt Natalie mit auf seine Geschäftsreisen. Dort soll sie lernen, das es wichtiger ist, mit den Menschen persönlich zu verhandeln anstatt über eine Webcam.
Somit möchte er natürlich auch sein „geordnetes“ Leben retten.
Schon während der Reisen mit Natalie trifft Ryan Alex Goran, sein zweites Ich, bloß mit Vagina.
Sofort bildet sich eine spontane, ungezwungene Gemeinschaft zwischen beiden, die mit Sex anfängt.
Sie lernten sich auf einem Flughafen kennen.
Während der Reise mit Natalie, die an die Zweisamkeit und die Liebe glaubt, wird Ryan nachdenklich. Sollte er wirklich mal seine Schutzmauern runterfahren und ein Experiment starten?
Außerdem soll er, auf Grund der Hochzeit seiner Schwester, Fotos, von deren Pappfigur mit ihrem Verlobten, an schönen Orten machen. Den Grund erfahren wir erst später. Natürlich macht er sich nicht große Mühe darum und fotografiert die Figur vor einem Flughafen.
Schließlich wird die Idee in der Firma angenommen und die Zwei müssen wieder nach Hause.
Doch Ryan ist bekehrt und will etwas ändern.
Er reist nach Vegas und lässt ein Foto der Figur von Alex vor der berühmten Pyramide machen.
Daraufhin fragt er sie, ob sie Lust hätte mit ihm zu der Hochzeit zu gehen, da er diesmal nicht alleine an der Bar sitzen wolle und auch nicht alleine tanzen wolle.
Sie willigt ein und sie verbringen unheimlich romantische Tage in seiner Heimatstadt.
Langsam entwickelt sich Ryan zu einem geselligen Typen und würde auch gerne seine Familie wieder näher kennenlernen (durch seine geliebten vielen Reisen haben sich seine zwei Schwestern und er total entfremdet.).
Ryan und Alex fragen das zukünftige Paar nach den Grund der Fotos. Das Paar erzählt, das sie nicht genug Geld dazu hätten, aber es doch schön wäre, wenigstens in der Fantasie dort gewesen zu sein.
Am Tag der Hochzeit bringt Ryan Alex in seine alte Schule. Ein wichtiger und privater Teil seines Lebens.
Auf einmal bekommt der Zukünftige seiner Schwester kalte Füße und Ryan soll die Sache klären.
Am Anfang hat er natürlich keine Ahnung wie er das anstellen soll, da er ja selber immer dagegen spricht. Doch während des Gespräches versteht er, wieso Menschen alleine schlechter dran sind.
Denn alleine denkt man nach, wird traurig. Doch mindestens zu Zweit denkt man, man schafft alles, und alles ist etwas leichter.
Als er wieder einen seiner „Rucksack“ Vorträge halten soll, bricht er diesen ab, weil ihm klar wird, die ganze Reise und die Tage haben seine Prinzipien total verändert.
Also beschließt er zu Alex zu fahren, die ihre "Beziehung“ ja nur auf Reisen beschränkt hatten. Er hat vor, nicht mehr alleine zu sein, außerdem hat er ja jetzt einen festen Wohnsitz und will sesshaft werden. Mit Alex möchte er diesen "Neuanfang“ starten.
Er kommt nun also in Chicago bei Alex zu Hause an und bekommt einen Schlag ins Gesicht.
Der ganze Mut und die Hoffnung zerplatzen, da Alex eine Familie mit Kindern und einen Mann hat.
Es war alles um sonst.
Jetzt hat er seine Prinzipien über Bord geschmissen, seine Wand durchbrochen und es war alles um sonst.
Das ist genau der Grund wieso das so viele Menschen tun. Sie haben Angst verletzt zu werden und wenn sie einmal aus ihrem Schutzwall rauskommen, werden sie eh nur verletzt. Daher gehört eine große Portion Mut dazu, um dann auch weiterzumachen und nicht aufzugeben.
Schließlich fährt er zurück nach Hause und auf dem Flug wird ihm mitgeteilt, dieses er die 10 Millionen Meilen endlich geschafft hat. Doch aus dem größten Wunsch den er je hatte, kann er sich jetzt noch nicht einmal richtig freuen.
Wieder zu Hause schenkt er seiner Schwester mit seinen Meilen eine Weltreise.
Da Natalie auf Grund eines Vorfalls kündigt, wird das Programm mit dem Computer abgeblasen und Ryan begibt sich wieder auf seinen altes Leben zurück.
So endet der Film und lässt mich verwirrt zurück, da der Film mich stark an mich erinnert hat. Man könnte sagen, Ryan verkörpert in gewisser Weise mich. Ja, das kann man so sagen.
Ich lasse auch keine Menschen so weit an mich heran, das sie mir je weh tun könnten. Auch wenn es anders natürlich einfacher wäre.
Also wenn es da draußen irgendeinen George Clooney, der übrigens die Rolle des Ryan spielt, ist, mit diesem wunderbaren Gesicht und diesem perfekten Lächeln, ich nehme ihn - sofort.
Ich finde George Clooney trotz bzw. gerade wegen seines Alter so unglaublich sexy und würde jeden nehmen, der genau so aussieht.
Und ich meine sein Lächeln ist einfach ein Zaubermittel. Jeder Kerl sollte so ein Lächeln haben und den Charakter von Clooney.
Ja, ich steh auf reifere Männer/Jungs, die einfach perfekt sind. :P
Und außer dem Holz holen heute Mittag ist nichts wirklich spannendes passiert.
Au revoir, euer Häschen.
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